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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Gamm

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»Gamm.  Evangelisch-lutherisch. - Mecklenburgischer Uradel wendischer Abstammung, eines Stammes mit den + Grube (gleichfalls castellani de Guztrowe) und + Swartepape, der mit Heinricus de Gamma, (Sohn des Jaromir de Gamme) dapifer curiae (Hoftruchseß) des Heinrich Borowin II., 24. Juni 1218 urkundlich (s. Mecklenb. Urk.-Buch, I. Band 1. S. 244), zuerst erscheint und später als „castellanus de Guztrowe“ und „nobilis slavicus“ bezeichnet wird.  Die Namensform wechselte zwischen Gamma, Gamme, Gambe, Gamba (altslawisch gaba = Mulde) und Gamm. - Dänische Naturalisation 10. Juli 1776 (für Christoph Otto Baron von Gamm). - Wappen: In Silber (seit 18. Jahrhundert bis 1918 in Blau) 3 schrägrechts gestellte 8eckige rote Sterne.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein an den Spitzen mit je einem Pfauenwedel besteckter 8eckiger roter Stern zwischen 2 gold-eingefaßten und bequasteten, auswärts gestellten blauen Standarten (diese erst seit dem 17. Jahrhundert).«  (S. 146, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1906, 245 (Stammreihe); 1908, 255 (Stammreihe); 1919, 303; 1926, 201 (Stammreihe); 1931, 146
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - III, VI, 9


 






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