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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Einsiedel

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»Einsiedel.  Evangelisch-lutherisch. - Meißnischer Uradel, der mit Guntherus de Einsedelen unter den militares in Scapa (Zschopau) 1299 urkundlich (Orig. im Reg.-Archiv Altenburg, Urk. I, 71; vergl. R. Freiherr von Mansberg, Erbarmanschaft Wettinischer Lande, Band I, Dresden 1903, S. 370) zuerst erscheint.  Die Namensform wechselte zwischen Einseideln, Einsedeln, Einsidlin, Eynsydl, Ainsidel, Eynsedil, Einsidel und Einsiedel. - Wappen: In Gold ein weißbärtiger barfüßiger Einsiedler in blauer Kutte und silber-bestulpter blauer Mütze, der in der Rechten das Paternoster von roten Korallen mit einer kleinen stahlfarbenen Axt, in der Linken eine stahlfarbene zweizinkige Hacke (Karst) mit braunem Griffe auf der Schulter trägt.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken der Einsiedler.«  (S. 182, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932)

 

Eintrag in Königlich Sächsisches Adelsbuch 27. 5. 1909 und 29. 6. 1911 Nr. 292



abstammende Häuser: Einsiedel (1745)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1908, 210 (Stammreihe); 1921, 266; 1923, 212; 1928, 185; 1932, 182
Uechtritz' Diplomatische Nachrichten adelicher Familien - III, 133




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