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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

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Dyherrn

Freiherren von


»Dyherrn.  Meißnischer Uradel mit dem Stammhause Dere (Diare) im Kreis Meißen, der mit Conradus de Dere 4. August 1276 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint. - Böhmischer Freiherr Wien 12. Juli 1655 (für den jedesmaligen Ältesten des Geschlechts a. d. H. Ober-Herzogswaldau, Kr. Freistadt, oder wer von dem ältesten Freiherrn durch Testament dazu ernannt); preußische Anerkennung Potsdam 15. Mai 1754. - Wappen (1655): Geviert mit gekröntem blauen Herzschild belegt, darin ein mit 3 sechsblättrigen roten Rosen belegter silberner Schrägrechts-Balken; 1 schwarz, 2 rot, 3 golden, 4 blau, sämtlich ohne Bild.  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rechts rot-silbernen, links grün-silbernen Decken 9 schwarze Reiherfedern, auf dem linken mit rechts schwarz-goldenen, links blau-goldenen Decken ein mit dem Schrägbalken des Schildes belegter blauer Flügel.«  (S. 103, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930)



abstammende Häuser: Dyhrn

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1916, 172; 1922, 173; 1930, 103
Brünner Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser - 1878, 358
Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815 - I, 319; IV, 12


 


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