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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Croy

Herzöge von


»Croÿ.  Katholisch. - Aus der Picardie stammender Uradel, der mit Guermond und Robert de Croÿ in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts urkundlich (Archives de la Somme in Amiens) auftritt, während die nachweisbare Stammreihe mit Barthélemy, Sire de Croÿ, 1313 beginnt; Stammvater des Zweiges Solre, des einzigen noch blühenden des Hauses Croÿ, ist der 3. Sohn Philipps von Croÿ, Grafen von Chimay: Anton von Croÿ, Herr von Sempy, + 1546, vermählt mit Luise von Luxemburg. - Graf von Chimay 1470; Comte de Solre, Départment Nord, 3. November 1590; Erhebung der Herrschaft Croÿ zum Herzogtum durch den König Heinrich IV. von Frankreich im Juni 1598 mit der Bestimmung, daß der älteste der Familie das Recht habe, den Titel Herzog von Croy zu führen; Bestätigung dieses Rechts durch König Ludwig XV. 1768; Grande von Spanien 1. Klasse 1598; Duc d’Havre 1627; Prince de Solre 14. November 1677; Erwerbung von Dülmen (s. o.) 1803; Prädikat „Durchlaucht“ 18. August 1825; preußische Verleihung 21. Februar 1832 beziehungsweise 3. März 1833; erbliches Mitglied des ehemaligen preußischen Herrenhauses 12. Oktober 1854. - Die Nachgeborenen führen den Namen Prinz beziehungsweise Prinzessin von Croÿ (Durchlaucht). - Wappen (Stammwappen): In Silber 3 rote Balken.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein gold-behalsbandeter schwarzer Brackenrumpf zwischen rot-silbernem Adlerfluge.«  (S. 171, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Crouy-Chanel

Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1913, 121 (Stammreihe); 1922, 120; 1923, 137; 1924, 137; 1925, 142; 1926, 144; 1927, 142; 1928, 145; 1929, 164; 1930, 167; 1931, 171; 1932, 171
La Noblesse Belge - 1924, II, 186; 1926, II, 181
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - IV, IV, I, 60


 






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