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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Criegern

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»Criegern.  Evangelisch. - Das Geschlecht, das aus Polen stammen und früher den Namen Croyern geführt haben soll, erscheint im 17. Jahrhundert in der Mark Brandenburg und ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts in der sächsischen Oberlausitz angesessen; die Stammreihe beginnt mit Dietrich Crieger, * um 1600, Herrn auf Mezzeltien, Manker, Bückwitz und Zermützel. - Kursächsischer Reichsvikariatsadel (Redintegrationsdiplom des angeblich früheren Adels) als „von Criegern“ Dresden 1. Juli 1711 (für die Brüder Joachim Friedrich, Herrn auf Dalchau, Königl. poln. und kursächs. Oberstleutnant und Generaladjutanten, Dietrich Joachim, Erbgesessenen auf Theumitz, und ihren Oheim Friedrich Dietrich Crieger, Erbgesessenen auf Manker, Zermützel und Bückwitz); preußische Anerkennung Berlin 15. September 1717 (für dieselben). - Wappen (1711): Geteilt; oben in Blau 3 goldene Lilien nebeneinander, unten in Rot ein rechts gebildeter, an jeder Spitze mit einem silbernen Stern besetzer, steigender silberner Mond.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein silberner Stern.«  (S. 94, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 24. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil B - 1922, 159 (Stammreihe); 1925, 145; 1930, 153; 1932, 94
Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815 - I, 269


 






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