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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Brühl

Grafen von


»Brühl (Brühl-Renard).  Thüringischer Uradel, der wahrscheinlich mit dem Ministerialen Heinrich aus dem Brühl, 1344 urkundlich (Heydenreich, cod. dipl. Hohenst., A. VIII, 2. d., Nr. 1, S. 148) auftritt und mit Heinrich vom Brühl 1424/25, + 1446, wohl zu Wenigentennstedt begütert, die Stammreihe beginnt. - Wappen (1737, 1738): Geviert; 1 und 4 von Gold und Rot gespalten, belegt mit einem gold-gekrönten Doppeladler, dessen rechte Hälfte schwarz, die linke silbern ist, 2 und 3 in Blau ein silberner Sparren (Stammwappen).  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken 5 natürliche Pfauenfedern (Stammwappenhelm), auf dem mittleren mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken der Doppeladler, auf dem linken mit rot-silbernen Decken eine gold-gekrönte, von Schwarz und Gold 5mal geteilte Säule, besteckt mit 3 Pfauenfedern. - - Preußische Namen- und Wappenvereinigung als „Graf von Brühl-Renard“ (am Fideikommiß) Potsdam 20. Oktober 1909; Wappen (1909): Geviert und belegt mit Herzschild (s. o.); 1 und 4 wie oben, 2 und 3 in Blau ein flüchtiger goldener Fuchs (Grafen v. Renard).  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken der Doppeladler, auf dem mittleren = Stammhelm (s. o.), auf dem linken mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken ein mit silbernem Turban umwundener natürlicher Türkenkopf mit 3 Blutstropfen am Halse zwischen offenem schwarz-silbernen Fluge (Grafen v. Renard).«  (S. 122 & 125, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Brühl-Renard

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1874, 135 (Stammreihe); 1930, 122; 1932, 127
Baltisches Wappenbuch - 1882, 18




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