Adelslexikon
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Tautphoeus
Freiherren von
»Tautphoeus. Katholisch. - Das im hessischen Orte Dautphe angesessene Geschlecht Jacobi nahm nach diesem den Namen in latinierter Form an zur Unterscheidung von anderen Linien; im 16. Jahrhundert in Hessen und den Rheinlanden verbreitet, kam es Ende des 17. Jahrhunderts in kurmainzische Dienste. - Reichs- und erbländisch-österreichischer Ritter mit „Edle von“ und Wappenbestätigung Wien 13. Dezember 1714 (für Johann Michael, Johann Franz und Philipp Ludwig Jacob-Tautphoeus). - Wappen (1792, 1817): In Blau 2 abwärts-geschrägte silberne Pilgerstäbe, bewinkelt von 4 silbernen Pilgermuscheln. Freiherrenkrone. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken ein blau-bekleideter Pilger mit umgehängter Tasche, einen silbernen Pilgerstab in der Rechten zwischen offenem, von Blau und Silber übereck-geteilten Fluge.« (S. 520, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 81. Jg. 1931)
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1854, 527; 1921, 946; 1923, 632; 1925, 606; 1927, 684; 1931, 519
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - II, I, 60
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - II, 257
