Adelslexikon
(Suche nach Namen ohne Titel)
« zurück
Reinach
Freiherren von
»Reinach. Katholisch. - Aargauer Uradel mit gleichnamigem Stammhause unweit des Baldegger Sees, Kanton Luzern, dessen Stammreihe mit Arnold von Reinach, Ritter, 1210 urkundlich (vergl. Genealog. Handbuch zur Schweizer Geschichte, Band III, S. 17-56, mit Quellenangabe) beginnt. Das Geschlecht siedelte im 15. Jahrhundert aus der Schweiz nach dem Elsaß über und kam um die Wende des 16. Jahrhunderts nach Baden. - Reichsfreiherr mit „Wohlgeboren“ und Wappenvermehrung mit dem der + St. Wolf Wien 13. April 1635 (vom Kaiser Ferdinand für Johann Heinrich und dessen Brüder Melchior und Hans Beatus von Reinach); französische Anerkennung des Freiherrenstandes (Baronats) Compiègne 6. August 1773 (für das Gesamtgeschlecht). - Wappen (1635): Geviert mit gekröntem silbernen Herzschild belegt, darin ein Schwert geschrägt mit einem eisernen Streitkolben, beseitet rechts von einem blauen Fisch, links von einem natürlichen Falken; 1 und 4 in Gold ein aufgerichteter zweischwänziger, blau-köpfiger, roter Löwe (Stammwappen), 2 und 3 in Gold 2 rote Schrägrechts-Balken (+ St. Wolf). 2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten ein wachsender rot-bezungter goldener Löwe, dessen Rücken mit 5 natürlichen Pfauenfedern besteckt ist (Stammwappenhelm), auf dem linken ein wachsender rot-bezungter natürlicher Wolf (+ St. Wolf).« (S. 404, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930)
abstammende Häuser: Reinach (1718)
Wappen: #Schwert(er) #Kolben #Fisch(e) #Falke #Löwe #_2 Schrägbalken
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1918, 642 (Stammreihe); 1920, 644; 1922, 655; 1928, 500; 1930, 404
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - IV, 156
