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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Merode

Princes de

Marquis de Westerloo, Princes de Grimberghe et de Rubempré


»MerodeKatholisch. - Zu den ältesten Stadtadelsgeschlechtern der Reichsstadt Köln gehörig, mit Werner von Rode, Bürger daselbst, 1263 urkundlich (vergl. Geschichte der Familie Merode von E. Richardson, I. Band) auftretend, dessen Enkel Werner 1311 als Ritter und Droste genannt wird.  Seit 1323 zuerst als von Merode (ehemaliges Reichslehen bei Jülich) nachgewiesen, führt das Geschlecht schon 1340 den Titel „baro“.  Richard, + 6. März 1394, erwirbt durch Heirat mit Margarete, des Arnold von Wesemael, Herrn zu Westerloo, Tochter, die Grafschaft Oolen und die Herrschaften Kwaebeck und Hulshout, ebenso sein Sohn Richard II., + 20. Juli 1446, durch seine Ehe (1410) mit Beatrix, der Erbtochter des Barons von Petershem, die Güter der Häuser Petershem und Leefdael. - Reichspannerherren mit „von Petershem“ Trier am Freitag nach St. Michael 1473 (für Johann und seine Brüder, Söhne Richards); Erwerbung der Herrschaft Westerloo durch Johann nach dem Erlöschen der Westerloo 1478; Prince de Rubempré et d’Everberghe durch die Ehe des Philipp Maximilian Werner, * 1729, + 1773, mit Marie Catherine Josephe de Merode, Tochter des Maximilian Leopold Ghislain Comte de Merode, * 1710, + 1773, Prince de Rubempré et d’Everberghe durch seine Mutter Louise Brigitte, Tochter des Philipp Anton de Rubempré, Comte de Vertaing, 1. Prince de Rubempré et d’Everberghe (erhoben 1. Mai 1686); niederländische Anerkennung des Grafentitels für alle Nachkommen und des Marquistitels de Westerloo (primog.) 18. Juni 1823 (für Guillaume Charles Ghislain, * 1762, + 1830); niederländische Bestätigung des Titels Prince de Rubempré et d’Everberghe (primog.) 15. Oktober 1823; niederländische Genehmigung, den Titel Princesse de Grimberghe weiterzuführen und ihn an ihre Nachkommenschaft (primog.) zu vererben 11. Juli 1827 (für Marie Josephe Felicite Ghislaine geb. de Mastaing, Comtesse d’Ongnies, siehe unten, Gemahlin des genannten Comte Guillaume Charles Ghislain); belgische Genehmigung für den ältesten Sohn der älteren Linie, den Titel Prince de Rubempré zu führen (der zum Titel Rubempré gehörende Titel d’Everberghe wird gleichzeitig unterdrückt), 20 März 1846; Verleihung des Titels „Prince beziehungsweise Princesse de Merode“ laut Königlich belgischer Entschließung vom 5. Juni 1929 (für Charles, Felix, Louis und Jean Comtes de Merode und ihre Nachkommenschaft sowie für Natalie, verwitwete Comtesse de Merode zur persönl. Führung des Titels). - Wappen (Stammwappen): Innerhalb blauen Dornenrandes in Gold 4 rote Pfähle.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein geflügelter brauner Drache.«  (S. 587, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



Wappen: #_4 Pfähle

Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1896, 362; 1922, 332; 1923, 434; 1924, 444; 1925, 454; 1926, 460; 1927, 458; 1928, 466; 1929, 505; 1930, 580; 1931, 611; 1932, 586
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1835, 321; 1894, 677; 1895, 697
La Noblesse Belge - 1928, II, 174
Noblesse de France - 1899, 156; 1912, 165
Ruvigny's Titled Nobility of Europe - 1914, 732


 






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