Adelslexikon
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Lützelburg
Freiherren von
»Lützelburg. Katholisch. - Lothringischer Uradel, der mit Bernhard von Lützelburg um 1300 vom Bischof von Metz mit Schloß Lützelburg belehnt wurde (vergl. Huhn, Deutsch-Lothringen, S. 464) und dessen Stammreihe mit Egenolf von Lützelburg 18. Dezember 1330 urkundlich (Orig. im Stadtarchiv Straßburg i. E.) beginnt. - Reichsfreiherr Wien 1. Dezember 1655 (für Weigand von Lützelburg, Kaiserl. Obersten in span. Diensten); kursächsische Anerkennung 22. Januar 1666; französische Anerkennung des Freiherrenstandes (Baronats) Compiègne 6. August 1773 (für das Gesamtgeschlecht); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 30. November 1812. - Wappen (Stammwappen): In Gold ein zweischwänziger blauer Löwe. Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken der Löwe wachsend.« (S. 294, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930)
Wappen: #Löwe
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1848, 236; 1918, 484; 1920, 487; 1922, 493; 1930, 294
Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815 - II, 98
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - III, 167
