Adelslexikon
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Kerckerinck zur Borg
Freiherren von
»Kerckerinck zur Borg. Katholisch. - Vermutlich dem Münster-Meinhövelschen Sippenverbande zugehörig, tritt das Geschlecht unter dem Münsterschen Erbmännertum mit Hermannus Kericherinc 26. Mai 1264 urkundlich (s. Wesfäl. Urk.-Buch III, Nr. 725) zuerst auf. Dominus Albertus Kerchering erscheint 1292-95 als Domherr zu Münster (a. a. O. Nr. 1442, 1458 usw.) und Gottfried Kercherinc um 1380 (liber feudorum des Bischofs Florenz von Münster) als Burgmann zu Horstmar; Erwerbung der Immunität Bispinghoff binnen Münster mit hoher Gerichtsbarkeit 1420 (Archiv des Hauses Borg). - Reichfreiherr und erbländisch-österreichischer Freiherr Wien 25. Juni 1710 (für Jodok (Jobst) Stefan von Kerckering zur Borg, Herrn auf Borg, Alvinghoff usw., späteren Kurköln. Wirkl. Geheimen Rat, Kriegsrat und Oberhofmarschall); preußische Anerkennung des Freiherrenstandes laut Ministerial-Reskript vom 20. Januar 1835 (für Maximilian Klemens Freiherrn von Kerckerinck zur Borg, Königl. preuß. Regierungsrat in Trier). - - Wappen (Stammwappen): In Blau ein mit 3 golden-besamten roten Rosen belegter Schrägrechts-Balken. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken ein kleiner Schild mit dem Schildbild, zwischen einem silbernen und einem blauen Büffelhorne.« (S. 310, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)
Wappen: #_3-Rosen-Balken
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1868, 1080; 1881, 416 (Stammreihe); 1918, 403; 1920, 405; 1932, 310
Brünner Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser - 1878, 693
