Adelslexikon
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Goldschmidt-Rothschild
Freiherren von
siehe: Goldschmidt (1862)
»Goldschmidt-Rothschild. Israelitisch. - Im 15. Jahrhundert in Nürnberg angesessen, 1498 von dort vertrieben, kam das Geschlecht 1521 nach Frankfurt am Main. Die Stammreihe beginnt mit Itzing 1498-1515, dessen Sohn Moses das namengebende Goldschmiedehandwerk betreibt. - Preußischer Adel als „von Goldschmidt-Rothschild“ Merseburg 6. September 1903 (für Maximilian Goldschmidt); preußischer Freiherr nach dem Rechte der Erstgeburt und am Besitz des Fideikommisses Wroniawy Homburg vor der Höhe 22. April 1907 (für denselben). - Wappen (1907): Gespalten; rechts in Gold ein wachsender, rot-bekleideter, einen natürlichen Hammer schwingender Arm, links in Rot ein schräglinks-liegender runder silberner Nabelschild. Freiherrenkrone. Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken der Arm zwischen einer goldenen und einer roten Straußenfeder.« (S. 231, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 79. Jg. 1929)
Wappen: #Rechtsarm #Hammer
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1909, 260; 1919, 315; 1921, 306; 1927, 207; 1929, 231
Houwald’s Brandenburg-Preußische Standeserhöhungen und Gnadenakte - 1930, 137, 157
Archiv für Stamm- und Wappenkunde - 1906, 23; 1909, 50
Wenzel's Deutscher Wirtschaftsführer - 1929, 751
