Adelslexikon
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Geyr von Schweppenburg
Freiherren
»Geyr von (zu) Schweppenburg. Katholisch. - Paderborner Stadtgeschlecht, das mit Andreas Gyr (Voltur), Bürgermeister daselbst, 1239-70 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band IV) zuerst auftritt, um 1370 nach Warburg kam und gegen 1670 mit Peter Geyr ins Rheinland übersiedelte. - Reichs- und erbländisch-österreichischer Ritter mit „Edler zu Schweppenburg“ und Wappenvermehrung Laxenburg 9. Juni 1717 (vom Kaiser Karl VI. für Rudolph Adolph von Gey[e]r, Kurfürstl. köln. Wirkl. Hofrat, General-Einnehmer und Oberamtmann); Aufnahme in die niederrheinische Reichsritterschaft Koblenz 3. Oktober 1726, Reichsfreiherr als „Freiherr von Geyr, Edler zu Schweppenburg“ Frankfurt am Main 21. Februar 1743 (für denselben). - Wappen (1743): In Gold der abgerissene Hals mit Kopf eines natürlichen Geiers. Freiherrenkrone. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken die Schildfigur. Schildhalter: 2 natürliche Geier.« (S. 143, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 81. Jg. 1931)
Wappen: #Adlerkopf #_redend
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1848, 132; 1921, 286; 1923, 190; 1925, 176; 1927, 190; 1929, 213; 1931, 143
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - II, 88
