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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Wolzogen und Neuhaus

Freiherren von


»Wolzogen.  Evangelisch. - Das Geschlecht wird mit Chunrad „dacz dorff“, gesessen am Sedelhof zu Türnbuch, Lehnsträger der Hube „in der Linden auf dem Berg“ des Klosters Tegernsee, Herrschaft Strengberg-Achleiten, 1393 urkundlich zuerst erwähnt, als dessen Besitznachfolger die Brüder Degenhart Wolzogen in Berg und Hans Wolzogen in Türnbuch erscheinen. - Erbländisch-österreichische Wappenbestätigung und -besserung Prag 6. März 1588; niederösterreichischer alter Ritter 10. Juli 1591; erbländisch-österreichische Verleihung des Prädikats „von Neuhaus“ Prag 29. Oktober 1601; mährisches Inkolat 1. März 1605; erbländisch-österreichischer Freiherr Prag 7. Februar 1607 (alles für Johann Christoph Wolzogen, Kaiserl. Hofkammerrat und Oberpostmeister); Verleihung des Titels „ Wohlgeboren“ Wien 7. März 1702. - Wappen (1588): Geviert; 1 und 4 in Blau ein goldener Schrägrechts-Balken, belegt mit ungezäumtem roten Roß (Stammwappen), 2 und 3 in Gold ein gekrönter schwarzer Adler.  2 Helme; auf dem rechten gekrönten mit rechts rot-goldenen, links blau-goldenen Decken das Roß wachsend, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken ein hermelin-gestulpter roter Turnierhut, darauf ein gold-beschlagenes schwarzes Posthorn (Stammwappenhelm) mit einwärts-gewendetem Mundstück und aufwärts-geschlungener, rechts schwarzer, links goldener Schnur.«  (S. 613, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 81. Jg. 1931)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1855, 700; 1905, 920; 1921, 1078; 1925, 687; 1927, 783; 1929, 784; 1931, 613
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - V, 242


 






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