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Genealogisch-heraldisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Waldeck und Pyrmont

Fürsten zu

Grafen zu Rappoltstein


»Haus Waldeck.  Evangelisch. - Stammvater: Widukind III. Graf von Schwalenberg, 1116 bis 1137; Erwerb des Schlosses Waldeck um 1150, des Schlosses Wildungen und Zubehör (vom Erzbistum Mainz verpfändet) um 1290. - Reichsgraf zu Waldeck Köln 14. Februar 1349, bestätigt 22. Juni 1548; Ererbung der Grafschaft Pyrmont 1631; Verleihung des Titels „Hoch- und Wohlgeboren“ Wien 25. Februar 1627; Erbansprüche auf die Grafschaft Rappoltstein (im Oberelsaß) und die Herrschaften Hohenack und Geroldseck (ebenda) infolge der Ehe (2. Juli 1658) des Grafen Christian Ludwig, * 29. Juli 1635, + 12. Dezember 1706, mit Anna Elisabeth von Rappoltstein, * 7. März 1644, + 6. Dezember 1676, nach dem 28. Juli 1673 erfolgten Tode ihres Oheims, des letzten Grafen von Rappoltstein.  Die folgenden Linien stammen von zwei Söhnen (Halbbrüdern) des Christian Ludwig Grafen zu Waldeck-Eisenberg, Pyrmont und Rappoltstein (s. o.). - Wappen (Stammwappen): In Gold ein 8strahliger schwarzer Stern.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein beiderseits mit dem Stern belegter goldener Adlerflug.«  (S. 113, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Rhoden, Waldeck (1843), Waldeck (1891)

Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1932, 113




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