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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Baudissin

Grafen von


»Baudisſin (Baudissin).  Lutherisch. - Meißnischer Uradel mit dem Stammhause Klein-Bautzen bei Bautzen (Budissin), der mit Johannes de Boudissin 10. März 1326 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint. - Aufnahme in die holsteinische Ritterschaft 1633; Reichsgraf (im kursächs. Reichsvikariat) Dresden 28. Februar 1741 (für Wulf Heinrich von Baudissin, kursächs. Kabinettsmin. und General der Kav., dessen Enkel - Söhne des Grafen Heinrich Christoph - die Stammväter der beiden Linien sind). - Wappen (1741): Geviert und belegt mit blauem Herzschild, darin 3 mit den Mundstücken zusammengestellte gold-gerandete silberne Hifthörner (Stammwappen Traby I); 1 und 4 in Rot zwischen 2 silbernen Adlerflügeln oben ein achtstrahliger goldener Stern, 2 und 3 in Rot ein schwebender geharnischter rechtsgekehrter Arm mit Schwert in der bloßen Faust.  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken die Flügel mit Stern, auf dem mittleren mit blau-silbernen Decken 3 blaue Straußenfedern (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-silbernen Decken der Schwertarm.«  (S. 54, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Baudissin-Zinzendorf-Pottendorf, Bauditz

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1930, 50; 1932, 54




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