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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Starhemberg

Fürsten von


»Starhemberg.  Katholisch. - Oberösterreichischer Uradel, dessen Stammreihe mit Gundacher de Steinpach (de Styria), 1150 urkundlich (Urk.-Buch des Herzogtums Steiermark I, 310) Vogt zu Garsten, beginnt, dessen Enkel Gundaker 15. September 1240 urkundlich (Urk.-Buch des Landes ob der Enns III, 82) als Erbauer der Burg auf dem Storchenberg (später Starhemberg, jetzt zerstört, im Lande ob der Enns an der bayerischen Grenze) unter dem Namen „de Storichenberg“ siegelt. - Rotwachsfreiheit Neustadt am Samstag vor Maragretentage 1467; Erwerbung der Herrschaften Schaunberg, Eferding und so weiter in Oberösterreich durch die 1530 erfolgte Heirat des Erasmus mit Anna Gräfin von Schaunberg; erbländisch-österreichische Wappenbesserung mit Schaunberg Augsburg 23. Juli 1559; Stiftung des Majorats 1630; Reichsgraf Wien 3. März 1643 (für das Gesamtgeschlecht); böhmisches Inkolat 4. August 1667; Erblandmarschall in Österreich ob und unter der Enns Wien 6. März 1717; Aufnahme in das fränkische Grafenkollegium 9. November 1719; ungarisches Indigenat 1723; erbländisch-österreichischer Fürst (primog.) Wien 13. November 1765 (für Georg Adam Grafen von Starhemberg, K. K. Geheimen Rat, Staats- u. Konferenzminister); Reichsfürst (primog.) mit „Hochgeboren“ Wien 18. November 1765 (für denselben); Prädikat „Durchlaucht“ 13. Februar 1829; erbliches Mitglied des ehemaligen Herrenhauses des österreichischen Reichrats 18. April 1861.  Graf Franz, * 1691, + 1743, ist gemeinsamer Stammvater der durch seine Söhne, die Grafen Gundaker und Josef, begründeten zwei Linien; die erstere, seit 1860 durch Erbschaft im Besitz des der + ältesten Linie 1765 verliehenen Reichsfürstenstandes und so weiter, siehe unten, die letztere siehe Taschenbuch der Gräflichen Häuser. - Die Nachgeborenen führen den Namen Graf beziehungsweise Gräfin von Starhemberg. - Wappen (Stammwappen): In Silber ein aus rotem Schildesfuß wachsender feuerspeiender rot-gehörnter blauer Panter.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken der Panter wachsend, die Rückseite mit rotem Grat besetzt, der mit 8 silbernen Federbüschen besteckt ist.«  (S. 301, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1922, 222; 1923, 244; 1924, 244; 1925, 249; 1926, 253; 1927, 251; 1928, 255; 1929, 291; 1930, 294; 1931, 299; 1932, 300
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 942; 1924, 546; 1926, 551; 1928, 567; 1930, 585; 1932, 565
Freytag-Loringhoven's Europäische Stammtafeln - III, 34
Europäisches Genealogisches Handbuch - 1800, II, 92
Schematismus des landtäflichen u. Grossgrund-Besitzes von Ober-Oesterreich - 1896, 10, 17, 18, 21, 42, 43, 69, 95


 






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