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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Schaumberg

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»Schaumberg.  Katholisch und evangelisch. - Fränkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (seit 1635 teilweise Burgruine) bei Schalkau, Thüringen, der mit Heinricus de Schawnberg beziehungsweise Schawmberg, freien Burgmann des Herzogs Otto VII. von Meranien, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1216 (P. Oesterreicher, Gesch. der Herrschaft Banz, Urk. Nr. 32) und 1217 urkundlich (Orig. im bayer. Haupt-Staatsarchiv München, Hochstift Bamberg, Fasz. 166) zuerst in Franken erscheint; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantone Baunach, Rhön-Werra und Gebürg, zugehörig. - Wappen: Geviert, 1 und 4 (Stammwappen) von Silber, Rot und Blau halb gespalten und geteilt (Schaumberg); 2 und 3 (von Sonneberg, seit 1540, +) gespalten, rechts in Gold eine aufgerichtete, offene schwarze Schafschere, links in Rot ein silberner Sparren.  2 Helme; auf dem rechten mit schwarz-silbernen Decken ein schwarz-silbern gespaltener Jünglingsrumpf in silbern-gestulptem, mit schwarzen Hahnenfedern besteckten roten Spitzhut, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken ein goldenes Drehgatter, aufrecht auf verlängertem mittleren Drehpfahl, belegt mit 3 goldenen Kugeln, jede mit schwarzen Hahnenfedern besteckt.«  (S. 448, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)



abstammende Häuser: Schaumberg (1860)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1905, 719 (Stammreihe); 1922, 771; 1926, 633; 1931, 448
Heraldisch-Genealogische Blätter für adelige und bürgerliche Geschlechter - 1908, 56




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