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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Riedesel

Freiherren zu Eisenbach


»Riedesel zu Eisenbach (Riedesel).  Hessischer Uradel, der mit Ditmarus Ridesil, miles, um 1226 urkundlich (Archiv zu Marburg) zuerst erscheint; die Stammreihe beginnt mit Ritter Johann Riedesel, 1293 landgräflicher Vogt zu Kassel, der 1308 in der Melsunger Gegend erscheint, zu dessen Burgmannschaft das Geschlecht gehörte; Erbmarschälle in Hessen seit Hermann Riedesel (urk. 1407-63), der Eisenbach und Burg Lauterbach erwarb. - - Reichsfreiherr als „Riedesel Freiherren zu Eisenbach“ Linz 22. Oktober 1680 (für Johann, Volpert, Hermann, Georg und Georg den Älteren Riedesel zu Eisenbach); vormals erbliches Mitglied der Ersten Kammer der Landstände in Hessen; Mitglied des ehemaligen preußischen Herrenhauses für den jedesmaligen Erbmarschall in Hessen aus dieser Familie seit 16. November 1867 (Urk. vom 8. Juni 1880). - Wappen (1680): Geviert mit schwarzem Herzschild belegt, darin 3, (1, 2) silberne Zinnentürme mit offenem roten Tor; 1 und 4 in Gold ein vorwärts-gekehrter schwarzer Eselskopf mit 3 grünen Riedblättern im Maule (Stammwappen); 2 und 3 in Rot 2 aufwärts-geschrägte goldene Turnierlanzen.  Freiherrenkrone und 2 Helme; auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken ein offener schwarzer Flug, je belegt mit einem goldenen Schildchen, auf dem sich der Eselskopf wiederholt, auf dem gekrönten linken mit rot-goldenen Decken die geschrägten Turnierlanzen.«  (S. 425, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930)



abstammende Häuser: Riedesel (1876)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1930, 425




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