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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Prätorius von Richthofen


»Richthofen (Prätorius von Richthofen).  Die Stammreihe beginnt mit Samuel Prätorius, ursprünglich Schmidt (Faber), * 1543, + 1605, Sohn des Sebastian Schmidt (oder Faber, auch Fabricius), Diakonus zu Bernau und Adoptivsohn des Paulus Schultheiß (Scultetus, später Prätorius), Kammerrats des Erzbischofs von Magdeburg. - Böhmischer Ritter mit „von Richthofen“ nebst Wappenbesserung Wien 29. Juli 1661 (für Johann Prätorius, Sohn des Tobias Prätorius, Gräflich Schaffgotschschen Hauptmanns der Herrschaft Schmiedeberg, Schlesien); preußische Genehmigung, daß die an den Familienstiftungen berechtigten Familienmitglieder, welche sich seither der Namensform „Richthof“ oder „Richthoffen“ bedienten, zu dem einheitlichen Familiennamen „Richthofen“ zurückkehren, laut Allerhöchster Kabinettsorder Berlin 30. März 1881. - Wappen (1661): Gespalten; rechts in Gold ein auf rotem Stuhl sitzender alter Richter, der in seiner rechten ein rotes Zepter hält, links geteilt, oben in Rot auf grünem Hügel ein natürlicher Kranich mit Stein in der erhobenen Rechten, unten in Schwarz ein linker goldener Adlerflügel.  Auf dem gekrönten Helme mit links schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken ein offener, rechts schwarzer, links goldener Flug.« (S. 481, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 20. Jg. 1928)



abstammende Häuser: Prätorius von Richthofen (1846), Richthofen, Richthofen (1846), Richthofen-Seichau

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil B - 1910, 638 (Stammreihe); 1928, 481
Verzeichnis der Wappenbriefe und Adelsdiplome in den böhmischen Saalbüchern - 1900, 144




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