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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Pforte

von der


»Pforte (Pfordten).  Evangelisch-lutherisch. - Meißnischer beziehungsweise thüringischer Uradel, der mit Wernher von Pforte (Wernherus de Porta) 1193 urkundlich (Abschrift in der Staatsbibl. in Berlin, manuscript. Borr. fol. Nr. 81 [lib. priv. et lib. 15. Jahrh.] Nr. 23, abgedr. bei Anemüller, Urk.-Buch des Klosters Paulinzelle) und mit Albert von Pforte 1213 urkundlich (Orig. im Ratsarchiv Leipzig, abgedr. im Cod. dipl. sax. reg. II, 9, 3, Nr. 2) zuerst erscheint.  Der vermutliche Stammsitz des Geschlechts, Pforten bei Gera, wurde von den Brüdern Brun, + 1500, und Hans, + 1522, verkauft. - Eingetragen in das Sächsische Adelsbuch als „Deuschter Uradel“ unter Nr. 20. - Wappen: In Blau ein gestürzter goldener Halbmond (möglicherweise aus einem Torbogen [Pforte] als redendes Schildbild entstanden).  Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken ein Busch von 9 (3, 3, 3) natürlichen Pfauenfedern.«  (S. 392, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Pfordten

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1932, 392 (Stammreihe)




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