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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

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Pallavicini

Markgrafen von


»Pallavicini.  Katholisch. - Herrengeschlecht langobardischer Abkunft, das mit dem Markgrafen Obertus Pelavicinus, 1112-16 urkundlich (Cod. dipl. Crem. I, p. 97, und Anemüller, Gesch. der Verfassung Mailands, 1075-1117, Halle 1881, S. 55) zuerst unter seinem jetzigen Namen auftritt - -  Der Besitz des Geschlechts zwischen Parma und Piacenza weitet sich zum „stato Pallavicino“ aus; ein Zweig, der im 12. Jahrhundert mit Alberto il Greco nach Genua kommt, dort die höchsten Ämter bekleidet, und reichsunmittelbare Lehen besitzt, erscheint seit 1733 in kaiserlichen Diensten. - Ungarisches Indigenat Wien 28. Januar 1803 (für Eduard Marchese Pallavicini); böhmisches Inkolat im Herrenstande 11. Februar 1843; österreichische Anerkennung des von dem Geschlechte in Anspruch genommenen Rechtes, den deutschen Titel „Markgraf“ führen zu dürfen, mittels Allerhöchster Entschließung 1. Februar 1868 (für die in den österreichischen Staaten - später Österreich-Ungarn - lebenden Nachkommen des Eduard). - - Wappen: Unter silbernem Schildeshaupte, darin ein liegendes schwarzes Patriarchenkreuz, von Gold und Blau in 3 Reihen zu 3 Plätzen geschacht.  Markgrafenkrone.  Der Schild liegt auf gold-gekröntem und -bewehrtem schwarzen Doppeladler.«  (S. 409, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)

 



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 695; 1923, 342; 1924, 395; 1926, 401; 1928, 409; 1930, 426; 1932, 409
Alt-Österreichisches Adels-Lexikon - I, 223
Királyi Könyvek 1527-1867 - LXI, 5, 117


 





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