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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Koschembahr

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»Koschembahr.  Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Jeske Kossobor, Ritter im Gefolge des Herzogs Johann I. von Troppau (Ratibor) 20. Januar 1361 urkundlich (Grünhagen, Lehns- u. Besitzurkunden Schlesiens, S. 477, Nr. 76) zuerst erscheint.  Vermutlich gehört auch der 7. beziehungsweise 19. Juni 1304 im Heinrichauer Gründungsbuch und Codex dipl. Sil., XIV erwähnte Jacobus Kossebor, sowie der 23. Oktober 1359 in einer Urkunde im Breslauer Diözesanarchiv erwähnte Thymo von Kosschebor auf Buchwaldisdorf zu diesem Geschlecht (vergl. auch Grünhagen, Regesten zur Schles. Gesch., Teil I, S. 61 u. 83, und Häusler, Urk.-Sammlung Oels, S. 10ff.).  Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans (Jan) Kossenbor genannt Skorkowsky, Herrn auf Skorkau usw., um 1564 Landgerichts-Beisitzer des Fürstentums Oppeln.  Die Namensform wechselte zwischen Cosebor, Kossebor, Koschebor und Koschen(m)bar; bis Ende des 18. Jahrhunderts nannte sich das Geschlecht nach seinem Stammsitz Skorkau, Kreis Rosenberg, Oberschlesien, „von Koschenbar und Skorkau“, zeitweise auch „von Skorkowsky“. - Wappen: In Blau ein silberner Schrägrechts-Balken, der mit 3 vierblättrigen roten Rosen belegt ist.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken zwischen 2 von Blau und Silber übereck-geteilten Büffelhörnern 3 rote Rosen pfahlweise übereinander.«  (S. 379, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 35. Jg. 1936)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1936, 379 (Stammreihe)
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - III, II, 212




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