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Genealogisch-heraldisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Khevenhüller-Metsch

Fürsten von

(v. Khevenhüller-Metsch und Aichelberg)

Grafen zu Hohen-Ostrowitz und Annabüchl


Siehe: Khevenhüller zu Frankenburg



»Khevenhüller-Metsch.  Katholisch. - Erstes urkundliches Auftreten in Villach, Kärnten 1396 (Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien), in Franken 1499 (Kevenhüll bei Beilngries). - Wappenbestätigung zwischen 1424 und 1433 (durch König Sigmund für Johann Chefenhüler); Erwerb der Veste Aichelberg 1427; Erblandstallmeister von Kärnten Wien 13. März 1565; Reichsfreiherr Feldlager Raab 16. Oktober 1566 (für die Brüder Johann, Franz, Bartholomäus und Moritz Christoph sowie ihren Vetter Georg, Stammvater des blühenden Hauses); erbländisch-österreichischer Graf Wien 23. Juli 1673 (für Ehrenreich Freiherrn von Khevenhüller); Reichsgraf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ Wien 6. Januar 1725; böhmisches Inkolat Wien 23. Januar 1725; Aufnahme in das schwäbische Reichsgrafenkollegium 24. Oktober 1737 (alles für des Obigen Sohn Sigismund Friedrich); Namen- und Wappenvereinigung mit „Metsch“ Wien 11. März (vom Reich) und Wien 24. April (erbländ.) 1751 infolge der Vermählung Wien 22. November 1728 des Grafen Johann Joseph, * Klagenfurt 3. Juli 1706, + Wien 18. April 1776, mit Karoline Marie Auguste, * Wien 26. Januar 1709, + daselbst 17. April 1784, ältesten Tochter des Johann Adolf Grafen von Metsch (vergl. Taschenb. der Adeligen Häuser, Teil A); böhmischer Fürst (primog.) mit „Hochgeboren“ Wien 20. Dezember 1763; Reichsfürst (primog.) Regensburg 30. Dezember 1763; Obersterblandhofmeister in Österreich unter der Enns Wien 3. Dezember 1775 (alles für obigen Johann Joseph, Sohn des vorgenannten Sigmund Friedrich); erbliches Mitglied des ehemaligen Herrenhauses des österreichischen Reichsrats. - Die Nachgeborenen führen den Namen Graf beziehungsweise Gräfin von Khevenhüller-Metsch. - Wappen (1425): Von Gold und Schwarz geteilt; oben ein goldener Eichelzweig mit einer Eichel und 2 Blättern, unten ein gefluteter schwarzer Balken.  Auf dem schwarz-golden bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein von Gold und Schwarz geteilter wachsender Steinbock.«  (S. 211, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1932, 211
Isenburg's Europäische Stammtafeln - III, 25




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