Adelslexikon
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Khaynach
Freiherren von
»Khaynach. Katholisch und evangelisch. - Steiermärkischer Uradel mit dem Stammhause Alt-Kainach im Bezirk Voitsberg, der mit Friedrich und Hainreich von Kainach 1202 urkundlich (vergl. Zahn, Urk.-Buch von Steiermark, II, S. 96) auftritt. - Österreichische Freiherren als „Freiherren zu Kainach, Leonrod und Ainöd“ nebst Wappenvereinigung mit den der + Kirchdorfer und Söbriach Wien 28. Juli 1553 (für die Brüder Helfreich, Christoph, Hieronymus und Matthias sowie ihren Bruderssohn Gallus von Kaynach); Aufnahme in den niederösterreichischen Herrenstand 7. März 1605 (für die Brüder Johann Ehrenreich und Andreas Freiherren von Kaynach). - Wappen (1553): Geviert und belegt mit silbernem Herzschild, darin ein 4mal abgesetzter roter Pfahl (Söbriach); 1 und 4 in Rot ein oben 5mal gezinnter silberner Sparren (Stammwappen), 2 und 3 in Silber ein weißhaariger Barfüßer in rotem Rock mit goldenen Knöpfen und goldener Binde, 2 Finger der Rechten auf den Mund legend, die Linke eingestemmt (Kirchdorfer). 3 gekrönte Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten ein natürlicher Greifenfuß besteckt mit schwarz-silbernem Hahnenfederbusch (Stammwappenhelm), auf dem mittleren ein weißgekleideter, mit roten Binden gezierter wachsender Engel mit wie der Herzschild bezeichneten silbernen Flügeln und rot-silberner Binde auf dem Haupte, in der Rechten eine über sich fliegende, wie der Herzschild bezeichnete silberne Fahne haltend, die Linke eingestemmt (Söbriach), auf dem linken der Barfüßer wachsend (Kirchdorfer).« (S. 244, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930)
Wappen: #Sparren #Mönch
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1875, 912; 1926, 356 (Stammreihe); 1930, 243
Schauplatz des landsässigen Nieder-Oesterreichischen Adels - V, 5
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - III, 2
Wenzel's Deutscher Wirtschaftsführer - 1929, 1122
