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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Hinckeldey

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»Hinckeldey.  Evangelisch. - Das Geschlecht soll der Überlieferung nach aus Lübeck stammen, woselbst eine gleichnamige dasselbe Wappen führende Familie, die sich auch nach den Ostseeprovinzen ausgebreitet hat, seit Mitte des 16. Jahrhunderts urkundlich (Protokoll der Schonenfahrer von 1569) nachweisbar ist.  Die Stammreihe beginnt mit Christian Hinckeldey, Handelsmann in Winsen an der Luhe, dessen Sohn 1673 in Nördlingen einwandert. - Reichsadelsbestätigung Wien 7. März 1754 (für Heinrich Hieronymus Hinckeldey, Fürstlich löwenstein-wertheim. Geheimen Rat und Kanzler). - Wappen (1754 = dem der Lübecker Hinckeldey): In Gold auf grünem Rasen ein grüner Palmbaum, davor ein rechtshin springendes silbernes Einhorn.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken zwischen 2 an den Mündungen mit je einer goldenen Kugel besteckten schwarzen Büffelhörnern das silberne Einhorn wachsend.«  (S. 368, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 22. Jg. 1930)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil B - 1930, 367 (Stammreihe)
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - II, 206


 






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