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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Heyde

von der


»Heyde.  Evangelisch. - Schlesisch-lausitzischer Uradel, der mit Stephan von der Heyde als Bürgen für Herzog Heinrich V. von Breslau 6. Mai 1294 urkundlich (abgedr. im Cod. dipl. Silesiae, Band VII, T. 3, S. 194) zuerst erscheint und mit Nickel von der Heyde, 1329, die Stammreihe beginnt. - - Wappen a) (Stammwappen): Ein Löwe (1236 u. 1256, Pfotenhauer, schles. Siegel), bei dem Schweidnitzer und Lausitzer Zweige des Geschlechts von der Heyde in Silber ein rückschauender roter Löwe (s. Siegel des Niklas v. d. H. auf Maschkowitz von 1444, Domarch. Breslau, Chronolog. Urk. G. 8); b) (später, Breslauer u. Liegnitzer Zweig v. d. Heyde und Geschlecht v. Heydebrand): Gespalten; rechts in Silber ein roter Schrägrechts-Balken, begleitet von 2 roten Sternen (vermutl. Edelherren von Pack auf Priebus), links in Blau ein einwärts-gekehrter gekrönter goldener Löwe (Stammwappen).  Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-goldenen Decken der Löwe wachsend zwischen blau-silbernem Fluge und unter einem in den Schildfarben gebrochenen Balken, der auf der silbernen Hälfte mit einem roten, auf der blauen mit einem goldenen Sterne belegt ist (s. Siegel des Hans v. d. Heyde auf Alt-Gandau von 1424, Stadtarchiv in Breslau, Urk. AA 34b).«  (S. 179, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931 & S. 302, 35. Jg. 1936)



abstammende Häuser: Heydebrand und der Lasa, Heyden (Löwe)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1926, 273; 1931, 179
Jahrbuch des Deutschen Adels - I, 793 (Stammreihe)




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