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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Goldschmidt-Rothschild

Freiherren von


Siehe: Goldschmidt (1862)



»Goldschmidt-Rothschild.  Israelitisch. - Im 15. Jahrhundert in Nürnberg angesessen, 1498 von dort vertrieben, kam das Geschlecht 1521 nach Frankfurt am Main.  Die Stammreihe beginnt mit Itzing 1498-1515, dessen Sohn Moses das namengebende Goldschmiedehandwerk betreibt. - Preußischer Adel als „von Goldschmidt-Rothschild“ Merseburg 6. September 1903 (für Maximilian Goldschmidt); preußischer Freiherr nach dem Rechte der Erstgeburt und am Besitz des Fideikommisses Wroniawy Homburg vor der Höhe 22. April 1907 (für denselben). - Wappen (1907): Gespalten; rechts in Gold ein wachsender, rot-bekleideter, einen natürlichen Hammer schwingender Arm, links in Rot ein schräglinks-liegender runder silberner Nabelschild.  Freiherrenkrone.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken der Arm zwischen einer goldenen und einer roten Straußenfeder.«  (S. 231, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 79. Jg. 1929)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1921, 306; 1927, 207; 1929, 231




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