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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Geusau

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»Geusau.  Evangelisch und katholisch. - Thüringischer Uradel mit dem Stammhause Geusa (1012 Guszua, 1017 Gusua), Regierungsbezirk Merseburg, der mit Gerlach von Geysaha, 1116 urkundlich (vergl. Schultes, Directorium diplom.), zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hans von Gusewe, 1423 Beisitzer (?) des Schöppengerichts in Hettstedt, und 1445 (unter der Namensform Geusau) Vermittler bei einem Vergleiche zwischen dem Kurfürsten Friedrich und dem Herzog Wilhelm von Sachsen wegen einer Ländergrenzscheide, beginnt.  Der Name wechselte zwischen Geyso, Geysaha, Geisaha, Guzewe, Guzowe, Gusowe, Gusewe, Gusow, Güsow, Güsaw, Gusau, Güsau, Geuß, Geus, Gesau, Geussa, Geussau, Geusen, Geisa, Geisau, Geuße und Geusau. - Wappen: In Blau eine flugbereite silberne Gans.  Auf dem Helme mit blau-silbernem Wulst und gleichen Decken die Gans mit geschlossenen Flügeln vor 3 grünen Schilfblättern.«  (S. 148, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)



abstammende Häuser: Geusau (1818), Geusau (1890), Valckenier von Geusau

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1914, 275 (Stammreihe); 1922, 278; 1926, 214; 1931, 148




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