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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

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Fraunberg

Freiherren von und zu


»Fraunberg.  Katholisch. - Oberbayerischer Uradel, der mit dem Laien Arnoldus de Frawnperg 1144 urkundlich (Tanner, Annal. Weihensteph., fol. 14, Dombibl. München) zuerst erscheint und mit Sifridus I. de Frawnbergch 1231-67 die Stammreihe beginnt.  Eines Stammes mit den + von Fraunhofen, 1241 urkundlich bezeugt, und den + von Fraunberg zum Hag. - Bestätigung des alten Erbritterstandes Regensburg 25. April 1541 (von Kaiser Karl V. für Christoph von Fraunberg und den jeweiligen Erstgeborenen seiner Nachkommenschaft); Wappenvermehrungen mit dem der + von Waldau Augsburg 10. Juli 1559 und dem der + von Fraunberg zum Hag Speyer 14. Juli 1570; Reichsfreiherr Wien 6. März, kurbayerische Anerkennung und Ausschreibung des Freiherrenstandes München 2. Dezember 1630 (beides für Karl von und zu Alten-Fraunberg, Herrn auf Alten-Fraunberg und so weiter, Erbritter); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 16. Dezember 1812. - Wappen (1630): Geviert mit rotem Herzschild belegt, darin auf grünem Berg ein silberner Turm (+ v. Waldau); 1 und 4 in Rot ein silberner Pfahl (Stammwappen), 2 und 3 in Rot ein sich bäumendes aufgezäumtes silbernes Roß (+ v. Hag).  3 Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten ein mit Hermelin gestülpter, gold-gekrönter, mit 3 Pfauenfedern besteckter hoher roter Spitzhut (Stammwappenhelm), auf dem mittleren 2 mit roten Kugeln besteckte silberne Büffelhörner (+ v. Waldau), auf dem linken das Roß wachsend, unter dessen Beinen ein an den Enden gekröntes und mit Pfauenfedern bestecktes goldenes Joch (+ v. Hag).«  (S. 134, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1920, 224; 1922, 229 (Stammreihe); 1924, 239; 1926, 206; 1928, 170; 1930, 134
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - II, I, 34
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - II, 38


 






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