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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Ditfurth

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»Ditfurth.  Evangelisch. - Uradel des Harzgaues mit gleichnamigem Stammhause, dem heutigen Flecken Ditfurt im Kreis Aschersleben, der mit Hoimarus de Dhietvorden 1148 urkundlich (Orig. im Landeshauptarchiv Wolfenbüttel) zuerst erscheint und den Edelfreien Gerhardus de Thietvorde, Zeugen Markgraf Albrechts des Bären 1155 urkundlich (Orig. im Stadtarchiv Goslar) sowie die Edelfreien Henricus et Siffridus de Dithforde 1189 urkundlich (Abschr. zweier Urkunden im Staatsarchiv Rudolstadt) als zur Familie gehörig betrachtet.  Die urkundlich beglaubigte, ununterbrochene Stammreihe des jetzt blühenden Gesamtgeschlechts beginnt mit Hans von Ditforde, tot vor 1458. - - Wappen (Stammwappen; an Stelle des früher mit rotem Schildeshaupt geführten Wappens ist seit 27. Mai 1923 das älteste Siegel von 1288 von der Familie angenommen): Von Gold und Blau 3mal geteilt.  Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken zwei wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.«  (S. 152, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Ditfurth (1837)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1921, 251; 1923, 205; 1932, 152 (Stammreihe)
Jahrbuch des Deutschen Adels - I, 495 (Stammreihe)




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